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🟢 🏥 In der Praxis Freitag, 10. April 2026 · 2 Min. Lesezeit

AWS Bedrock erläutert den Modell-Lebenszyklus: Phasen Active, Legacy und End-of-Life

Warum es wichtig ist

Amazon hat einen offiziellen Leitfaden zur Verwaltung des Lebenszyklus von Foundation-Modellen in Bedrock veröffentlicht. Modelle haben nun drei klar definierte Phasen (Active, Legacy, End-of-Life) mit 6-monatigen Benachrichtigungen vor der Abkündigung und — ab Februar 2026 — einer Extended-Access-Periode von mindestens 3 Monaten in der Legacy-Phase.

AWS hat am 9. April einen offiziellen Leitfaden zum Lebenszyklus von Foundation-Modellen in Amazon Bedrock veröffentlicht — eine Antwort auf die immer wieder gestellte Nutzerfrage: “Was passiert, wenn AWS ein Modell einstellt, auf dem meine Produktion aufbaut?” Die Antwort ist nun in drei klar definierte Phasen strukturiert.

Die drei Modellzustände

ACTIVE ist der Standardzustand — das Modell erhält Wartung und Updates und steht allen Nutzern ohne Einschränkungen zur Verfügung.

LEGACY ist die Abkündigungsphase, die 6 Monate vor der endgültigen Einstellung dauert. Nutzer werden per E-Mail, über das AWS Health Dashboard, über Alerts in der Bedrock-Konsole sowie programmatisch über die API benachrichtigt. Für Modelle mit einem EOL-Datum nach dem 1. Februar 2026 fügt AWS ein neues Konzept hinzu — eine Extended-Access-Periode, die mindestens weitere 3 Monate andauert. In dieser Zeit behalten aktive Nutzer weiterhin Zugang, Quota-Erhöhungen über AWS Service Quotas werden jedoch voraussichtlich nicht genehmigt. Preise können sich mit vorheriger Ankündigung ändern.

END-OF-LIFE bedeutet die vollständige Einstellung — das Modell ist nicht mehr verfügbar, weder für Aufrufe, noch für Fine-Tuning, noch für irgendeinen bestehenden Workload.

Migrations-Playbook in 5 Schritten

AWS empfiehlt einen strukturierten Migrationsansatz: (1) Bewertung der aktuellen Nutzung — welche Anwendungen rufen welches Modell auf und mit welcher Häufigkeit; (2) Recherche zu Ersatzmodellen — Fähigkeiten und Preise vergleichen; (3) Testen — paralleler Lauf, Shadow Testing, A/B-Testing; (4) schrittweise Implementierung — Phased Rollout statt Big-Bang-Umstellung; (5) Post-Migration-Monitoring — Regressionen nach der Umstellung beobachten.

Technisch umfasst die Migration in der Regel die Aktualisierung von API-Referenzen, die Anforderung von Quota-Erhöhungen für das neue Modell, Anpassungen der Prompts (da verschiedene Modelle unterschiedlich auf denselben Prompt reagieren), die Aktualisierung der Parsing-Logik für Antworten sowie die Optimierung des Token-Verbrauchs.

Was zu überprüfen ist

Der wichtigste praktische Hinweis, den AWS betont: Stellen Sie sicher, dass die Kontaktdaten des Kontos und die Benachrichtigungseinstellungen die richtigen Personen erreichen. Der Worst Case ist, dass eine Abkündigungsmitteilung im Posteingang einer Person landet, die nicht mehr für die Organisation arbeitet, und das Modell dadurch ohne Vorwarnung an das Produktionsteam abgeschaltet wird.

🤖 Dieser Artikel wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz aus Primärquellen erstellt.