Anthropic schließt 1M-Kontext-Beta für Sonnet 4.5 und Sonnet 4 — Migration auf 4.6 erforderlich
Anthropic schloss am 30. April 2026 den Beta-Header für das Millionen-Token-Kontextfenster bei Claude Sonnet 4.5 und Sonnet 4. Anfragen, die 200.000 Token überschreiten, geben jetzt einen Fehler zurück. Nutzer müssen auf Sonnet 4.6 oder Opus 4.6 migrieren, wo das 1M-Kontextfenster ohne Beta-Header verfügbar ist.
Dieser Artikel wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz aus Primärquellen erstellt.
Anthropic gab am 30. April 2026 in den Plattform-Release-Notes die Schließung des Beta-Zugangs zum Millionen-Token-Kontextfenster für ältere Modelle bekannt.
Welche Modelle sind betroffen und was ändert sich genau?
Betroffen sind Claude Sonnet 4.5 und Claude Sonnet 4 — beide verwendeten den Beta-Header context-1m-2025-08-07 zur Aktivierung des erweiterten Kontextfensters von einer Million Token.
Ab dem 30. April geben Anfragen, die diesen Header senden und 200.000 Token überschreiten, einen Fehler zurück. Das Standard-Limit von 200k Token bleibt funktionsfähig und ist nicht betroffen.
Wie migriert man zu einer unterstützten Lösung?
Die Migration ist unkompliziert: Es genügt, den Modellnamen im API-Aufruf auf claude-sonnet-4-6 oder claude-opus-4-6 zu ändern. Bei diesen Modellen steht das Millionen-Token-Kontextfenster (1M context window — die Möglichkeit, bis zu einer Million Token in einer einzigen Anfrage zu verarbeiten) als allgemein verfügbare Funktion ohne Beta-Header zur Verfügung.
Teams, die Automatisierung oder Infrastructure-as-Code verwenden, sollten alle Konfigurationsdateien und Umgebungsvariablen prüfen, in denen der Modellname fest hinterlegt ist.
Hintergrund: reguläres Auslaufen von Beta-Funktionen
Anthropic schließt Beta-Zugänge für ältere Modelle regelmäßig, wenn eine neue Generation dieselben Funktionen in stabiler Form bietet. In diesem Fall wechselt das 1M-Kontextfenster von der experimentellen Phase bei Sonnet 4.5 zur Produktionsunterstützung bei Sonnet 4.6 — ein standardmäßiger Reifezyklus für Funktionen.
Für Entwickler, die erst jetzt Systeme mit langen Kontexten aufbauen, ist Sonnet 4.6 nun der empfohlene Ausgangspunkt.
Häufig gestellte Fragen
- Welche Claude-Modelle unterstützen weiterhin das 1M-Kontextfenster?
- Claude Sonnet 4.6 und Opus 4.6 unterstützen das Millionen-Token-Kontextfenster als allgemein verfügbare (GA) Funktion ohne Beta-Header.
- Was passiert, wenn alter Code weiterhin den Beta-Header an Sonnet 4.5 sendet?
- Anfragen, die 200.000 Token überschreiten, geben einen Fehler zurück — die Anwendung funktioniert für längere Kontexte nicht mehr. Der Modellname muss auf Sonnet 4.6 oder Opus 4.6 geändert werden.
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