🟢 🏥 In der Praxis Samstag, 9. Mai 2026 · 2 Min. Lesezeit ·

AWS: Halliburtons KI-Assistent für Seismik verkürzt Workflow-Erstellung um über 95 Prozent

Redaktionelle Illustration: Seismischer Workflow aus natürlicher Sprache über Amazon Bedrock generiert

Halliburton und AWS entwickelten einen KI-Assistenten für Seismic Engine, der natürliche Sprache in seismische Workflows umwandelt. Der Assistent nutzt Amazon Bedrock und Claude-Modelle, erreicht 84–97 % Erfolgsrate und reduziert die Erstellungszeit von 2–20 Minuten auf 5,9–16,6 Sekunden.

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Dieser Artikel wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz aus Primärquellen erstellt.

AWS veröffentlichte eine Fallstudie über Halliburton, den Ölfelddienstleister, der gemeinsam mit dem AWS-Team einen generativen KI-Assistenten für seine Seismic Engine entwickelte. Ziel war es, natürliche Sprache in ausführbare seismische Workflows zu übersetzen und die Hürde für Ingenieure ohne tiefes geophysikalisches Fachwissen zu senken.

Wie ist der Assistent technisch aufgebaut?

Das System läuft auf Amazon Bedrock mit zwei Claude-Modellen — Sonnet 3.5 V2 und Haiku 3.5 — sowie Amazon Nova Lite für Intent-Routing. Amazon Bedrock Knowledge Bases bietet eine RAG-Schicht über 82 spezialisierte Seismic-Engine-Tools, während der Gesprächsverlauf in DynamoDB gespeichert wird. Die Anwendung läuft auf AWS App Runner, die Vektorsuche übernimmt OpenSearch Serverless. Der Nutzer beschreibt einen Workflow in natürlicher Sprache, und der Assistent stellt ihn aus den verfügbaren Tools zusammen.

Welche Zahlen nennt Halliburton?

Die Erfolgsrate bei der Workflow-Generierung reicht von 84 Prozent (Claude Haiku 3.5 bei einfachen Fällen) bis 97 Prozent (Claude Sonnet 3.5 V2 bei mittelschweren Aufgaben). Die Erstellungszeit sank von 2–20 Minuten manueller Arbeit auf 5,9 bis 16,6 Sekunden Generierungszeit, was das Unternehmen als „über 95 Prozent Zeitersparnis” bezeichnet. Halliburtons Führungskraft hebt hervor, dass die Lösung „nicht nur Effizienz und Genauigkeit verbessert, sondern auch fortgeschrittene geophysikalische Tools einem breiteren Nutzerkreis zugänglich macht” — ein entscheidender Vorteil in einer Branche mit ernstem Fachkräftemangel.

Häufig gestellte Fragen

Welche Modelle und Tools nutzt Halliburtons Assistent?
Der Assistent verwendet Claude Sonnet 3.5 V2 und Claude Haiku 3.5 auf Amazon Bedrock, Amazon Nova Lite für Intent-Routing und Amazon Bedrock Knowledge Bases für RAG über 82 spezialisierte Seismic-Engine-Tools. Der Gesprächsverlauf wird in DynamoDB gespeichert.
Um wie viel schneller werden Workflows erstellt?
Der Assistent generiert einen Workflow in 5,9 bis 16,6 Sekunden, während die manuelle Erstellung bei erfahrenen Nutzern 2 Minuten und bei neuen bis zu 20 Minuten dauerte. Das entspricht einer Zeitersparnis von über 95 Prozent.
Wer kann den Assistenten nutzen?
Der Assistent steht Nutzern aller Erfahrungsstufen ohne geophysikalisches Fachwissen zur Verfügung. Das Gesprächsinterface demokratisiert den Zugang zur komplexen seismischen Verarbeitung und öffnet die Tools für Geowissenschaftler und Datenanalysten.