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Microsoft: Open-Source-Modell Aurora 1.5 übertrifft ECMWF-Ensemble bei 88,9 % der Variablen — neuer Standard in der KI-Wettervorhersage

Redaktionelle Illustration: Globus mit wirbelnden Wetterfronten und Datennetz

Aurora 1.5 ist Microsofts Open-Source-Foundation-Modell für das Erdsystem, das die ECMWF-Ensemble-Vorhersage bei 88,9 % der bewerteten Variablen und Horizonte übertrifft. Die neue Version fügt 22 meteorologische Variablen, stündliche Auflösung und probabilistische Ensemble-Prognosen hinzu — bei Hurrikan Helene erzielt sie rund 33 % weniger Bahnfehler als die ursprüngliche Aurora.

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Dieser Artikel wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz aus Primärquellen erstellt.

Am 9. Juli 2026 veröffentlichte Microsoft Research Aurora 1.5, eine neue Version seines Open-Source-Foundation-Modells für das Erdsystem. Ein Foundation-Modell für Wetter ist ein neuronales Netz, das auf Jahrzehnten von Atmosphärendaten trainiert wurde und Vorhersagen direkt aus erlernten Mustern berechnet — ohne klassische physikalische Simulationen auf Supercomputern.

Wie viel besser ist Aurora 1.5 gegenüber dem operativen Standard?

In Microsofts Evaluierung übertrifft Aurora 1.5 die Ensemble-Vorhersage des ECMWF (Europäisches Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen) bei 88,9 % der bewerteten Variablen und Zeithorizonte. Das ECMWF-Ensemble ist der Goldstandard, an dem alle operativen Wetterdienste gemessen werden — diesen auf fast neun von zehn Metriken zu übertreffen ist das bisher stärkste Ergebnis eines KI-Systems. Zum Vergleich: Die erste Aurora aus 2024 näherte sich dem ECMWF nur bei einer Teilmenge von Variablen an; Version 1.5 erzielt bei Hurrikan Helene rund 33 % weniger Bahnfehler als ihr Vorgänger.

Technische Neuerungen

Aurora 1.5 erweitert das Modell um 22 zusätzliche meteorologische Variablen, führt stündliche statt sechsstündige Zeitauflösung ein und ergänzt probabilistische Ensemble-Prognosen — die Erzeugung mehrerer Szenarien mit zugehörigen Wahrscheinlichkeiten, entscheidend für die Risikoabschätzung von Extremereignissen. Genau dieser Ensemble-Ansatz war bisher der Hauptvorteil klassischer numerischer Systeme gegenüber KI-Modellen.

Warum die Open-Source-Veröffentlichung die Kalkulation verändert

Microsoft veröffentlicht Aurora 1.5 als Open Source — nationale Wetterdienste, Versicherungen und Forschende erhalten damit ein SOTA-Prognosewerkzeug ohne Lizenzkosten. Klassische Ensemble-Prognosen erfordern Supercomputer; KI-Inferenz läuft auf Standard-GPU-Clustern in Minuten. Zusammen mit Google DeepMinds GraphCast und NVIDIAs Earth-2-Plattformen bestätigt Aurora 1.5, dass KI-Wettervorhersage 2026 von der Forschungsphase in den operativen Betrieb übergegangen ist.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Aurora 1.5?
Aurora 1.5 ist Microsofts Open-Source-Foundation-Modell für Wettervorhersage und Erdsystemprozesse — eine Erweiterung der ursprünglichen Aurora mit 22 zusätzlichen Variablen, stündlicher Auflösung und Ensemble-Prognosen.
Wie schneidet Aurora 1.5 im Vergleich zur ECMWF-Vorhersage ab?
In der Evaluierung übertrifft es das ECMWF-Ensemble — den Goldstandard der operativen Meteorologie — bei 88,9 % der getesteten Variablen und Zeithorizonte, mit rund 33 % geringerem Bahnfehler bei Hurrikan Helene gegenüber der ersten Aurora.
Ist das Modell nutzbar?
Ja, Aurora 1.5 wurde als Open Source veröffentlicht, sodass Wetterdienste und Forschende das Modell ohne Lizenzkosten betreiben und anpassen können.