🟡 🏥 In der Praxis Veröffentlicht: · 2 Min. Lesezeit ·

Anthropic: Claude Code v2.1.212 bringt neu gestaltetes /fork, neuen /resume-Picker und Sicherheitskorrekturen

Terminalfenster mit Programmcode und einem abstrakten KI-Assistenten-Symbol

Anthropic hat Claude Code v2.1.212 veröffentlicht, mit einer Sicherheitskorrektur, die verhindert, dass Bash-Befehle im Plan-Modus automatisch ohne Zustimmung des Nutzers ausgeführt werden. Der Befehl /fork kopiert Unterhaltungen nun in neue Hintergrundsitzungen, während /subtask die frühere Rolle übernimmt. Zudem wurden Limits von 200 Aufrufen pro Sitzung eingeführt.

🤖

Dieser Artikel wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz aus Primärquellen erstellt.

Was ändert sich beim Befehl /fork?

Der Befehl /fork startet in Claude Code v2.1.212 nicht mehr einen In-Session-Subagenten, sondern kopiert die gesamte Unterhaltung in eine neue Hintergrundsitzung. Die frühere Rolle von /fork übernimmt der Befehl /subtask, der weiterhin innerhalb derselben Sitzung als Subagent arbeitet.

Technischer Hintergrund

Claude Code ist Anthropics CLI-Agent (Command-Line-Interface) für die Programmierung, der es Nutzern ermöglicht, den KI-Assistenten direkt im Terminal auszuführen. MCP (Model Context Protocol) ist ein Protokoll, das externe Tools mit KI-Agenten wie Claude Code verbindet.

Version v2.1.212, veröffentlicht am 17. Juli 2026, führt außerdem einen neuen /resume-Picker ein, mit dem vergangene Sitzungen aus einer Liste ausgewählt werden können, anstatt die Sitzungs-ID manuell einzugeben. Zudem wechseln MCP-Tools, deren Ausführung länger als zwei Minuten dauert, nun automatisch in den Hintergrundmodus, statt die Hauptsitzung zu blockieren.

Neue Sitzungslimits

Anthropic hat feste Obergrenzen eingeführt: maximal 200 Aufrufe des WebSearch-Tools pro Sitzung, anpassbar über die Umgebungsvariable CLAUDE_CODE_MAX_WEB_SEARCHES_PER_SESSION, sowie maximal 200 gestartete Subagenten pro Sitzung. Frühere Versionen hatten keine explizite Obergrenze für die Anzahl der Aufrufe.

Sicherheitskorrekturen

Die wichtigste Korrektur in v2.1.212 betrifft den Plan-Modus, einen Arbeitsmodus, in dem Claude Code lediglich einen Plan vorschlagen soll, ohne Änderungen auszuführen. Vor der Korrektur führte der Plan-Modus in bestimmten Fällen automatisch Bash-Befehle aus, die Dateien veränderten, ohne die Zustimmung des Nutzers einzuholen. Ebenfalls behoben wurde eine Symlink-Schwachstelle (symbolische Verknüpfung) im Verzeichnis .claude/worktrees, die einen unbefugten Zugriff auf Dateien außerhalb des vorgesehenen Arbeitsbereichs ermöglichen konnte.

Was das für den Markt bedeutet

Im Gegensatz zu früheren kleineren Releases, die überwiegend kosmetische Änderungen brachten, verändert v2.1.212 das grundlegende Verhalten des /fork-Befehls, den Entwickler monatelang genutzt haben, und schließt gleichzeitig zwei Sicherheitslücken im Zusammenhang mit unbefugter Codeausführung.

Häufig gestellte Fragen

Was passiert mit dem alten /fork-Verhalten in Claude Code?
Die frühere Rolle des In-Session-Subagenten übernimmt nun der neue Befehl /subtask. Der Befehl /fork kopiert die Unterhaltung stattdessen in eine separate Hintergrundsitzung.
Wie viele WebSearch-Aufrufe erlaubt Claude Code pro Sitzung?
Das Standardlimit liegt bei 200 Aufrufen pro Sitzung; die Zahl lässt sich über die Umgebungsvariable CLAUDE_CODE_MAX_WEB_SEARCHES_PER_SESSION anpassen.

📬 KI-News in dein Postfach

Ein täglicher Digest nach deinen Regeln — Themen, Quellen und Rhythmus wählbar. Abmeldung mit einem Klick.