AMD: Open-Source-Agent GEAK v3 beschleunigt GPU-Kernel um 3,02× auf Instinct MI300X, MI355X und RDNA4
AMD hat GEAK v3 veröffentlicht, einen Open-Source-Agenten (Apache 2.0, Version AMD-AGI/GEAK v3.2.2), der mit einem Repository-Level-Ansatz GPU-Kernel in HIP, Triton und FlyDSL auf der Instinct-MI300X/MI355X- und RDNA4-Architektur optimiert. Der Agent erzielt einen geometrischen Mittelwert-Speedup von 3,02× bei 16 HIP- und 2,22× bei 17 Triton-Kerneln; auf einer gemeinsamen Teilmenge von Triton-Kerneln erreicht GEAK v3 1,95× gegenüber 1,03× bei GEAK v2.
Dieser Artikel wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz aus Primärquellen erstellt.
Was ist GEAK v3 und wie unterscheidet er sich vom Vorgänger?
GEAK v3 ist AMDs Open-Source-Agent (Apache-2.0-Lizenz, Version AMD-AGI/GEAK v3.2.2) zur automatisierten Optimierung von GPU-Kerneln — Low-Level-Programmen, die parallele Berechnungen direkt auf dem Grafikprozessor ausführen. Anders als die Vorgängerversion, die jeden Kernel isoliert optimierte, verfolgt GEAK v3 einen Repository-Level-Ansatz: Der Agent analysiert das gesamte Code-Repository und optimiert Kernel, die in HIP, Triton und FlyDSL geschrieben sind, im Kontext ihrer tatsächlichen Nutzung innerhalb des Projekts.
3,02× bei HIP- und 2,22× bei Triton-Kerneln
Bei 16 HIP-Kerneln erzielt die agentengesteuerte Optimierung von GEAK v3 einen geometrischen Mittelwert-Speedup — den geometrischen Mittelwert der Beschleunigung über den gesamten Satz getesteter Kernel — von 3,02×, bei 17 Triton-Kerneln 2,22×. Ein direkter Vergleich mit der Vorgängerversion existiert auf einer gemeinsamen Teilmenge von Triton-Kerneln, die beide Generationen unterstützen: Dort erreicht GEAK v3 1,95× gegenüber nur 1,03× bei GEAK v2 — eine praktisch vernachlässigbare Verbesserung gegenüber unverändertem Code. Der Unterschied zeigt, wie sehr der Repository-Level-Kontext dem Agenten hilft, Optimierungen zu finden, die eine isolierte Analyse eines einzelnen Kernels nicht aufdecken kann.
Produktionsnachweise auf MI300X, MI355X und RDNA4
AMD nennt konkrete Produktionsbeispiele: Der Attention-Kernel des Modells GPT-OSS 120B wird um 8-10 % beschleunigt, während der MLA-Kernel (Multi-Head Latent Attention) von DeepSeek V4 auf der Instinct MI355X einen 2,10× höheren Durchsatz und eine 3,71× kürzere Time-to-First-Token erzielt — die Zeit bis zum ersten generierten Token. Ein 3D-Rendering-Kernel wird um 36 % beschleunigt bei erhaltener Berechnungsgenauigkeit. Die Tests umfassen auch die RDNA4-Architektur, den Chip gfx1201, auch bekannt als Navi48, was die Reichweite des Tools über Rechenzentren hinaus auf professionelle Grafikkarten erweitert.
Die Ergebnisse zeigen, dass agentengesteuerte Optimierung nicht nur auf die größten Instinct-Beschleuniger für das Training großer Modelle beschränkt ist, sondern auch auf der Consumer-Architektur RDNA4 funktioniert, die Gaming- und professionelle Workstations antreibt. Die Verfügbarkeit von GEAK v3 unter der Apache-2.0-Lizenz bedeutet, dass Entwicklungsteams außerhalb von AMD den Agenten übernehmen, an ihr eigenes Repository anpassen und den Optimierungsprozess ohne zusätzliche Lizenzierung auf ihren eigenen Kerneln wiederholen können. Das eröffnet schnellere Iteration bei individuellem GPU-Code in der Community, die HIP-, Triton- und FlyDSL-Projekte entwickelt.
Häufig gestellte Fragen
- Was ist Repository-Level Agent-Driven Optimization bei GEAK v3?
- Dabei analysiert ein KI-Agent das gesamte Code-Repository statt einen einzelnen GPU-Kernel isoliert und optimiert HIP-, Triton- und FlyDSL-Kernel im Kontext ihrer tatsächlichen Nutzung innerhalb des Projekts.
- Wie viel schneller ist GEAK v3 als GEAK v2?
- GEAK v3 erzielt einen geometrischen Mittelwert-Speedup von 3,02× bei 16 HIP-Kerneln und 2,22× bei 17 Triton-Kerneln; auf der gemeinsamen Teilmenge von Triton-Kerneln, die beide Versionen unterstützen, erreicht GEAK v3 1,95× gegenüber nur 1,03× bei GEAK v2.
- Welche Produktionsmodelle beschleunigt GEAK v3 bereits?
- Der Attention-Kernel von GPT-OSS 120B wird um 8-10 % beschleunigt, der MLA-Kernel von DeepSeek V4 auf MI355X erzielt 2,10× höheren Durchsatz und 3,71× kürzere Time-to-First-Token, und ein 3D-Rendering-Kernel wird um 36 % beschleunigt bei erhaltener Genauigkeit.
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