Agenten
A2A-Protokoll (Agent2Agent)
Von Google 2025 vorgestelltes offenes Protokoll für Interoperabilität und Kommunikation zwischen KI-Agenten unterschiedlicher Frameworks und verschiedener Anbieter.
A2A-Protokoll (Agent2Agent) ist ein offener Standard, den Google im April 2025 für die Kommunikation und Interoperabilität zwischen KI-Agenten unterschiedlicher Frameworks und verschiedener Anbieter vorgestellt hat. Es ermöglicht Agenten, einander zu entdecken, Aufgaben zu delegieren und Ergebnisse auszutauschen, selbst wenn sie weder Speicher noch Werkzeuge oder internen Kontext teilen.
Technisch veröffentlicht jeder Agent eine Agent Card — eine JSON-Datei (in der Regel unter /.well-known/agent-card.json), die Name, Fähigkeiten, Endpunkt und Authentifizierungsanforderungen beschreibt. Die Kommunikation läuft über etablierte Webstandards: HTTP, SSE und JSON-RPC, abgesichert durch TLS, JWTs und OpenID Connect. Das Protokoll unterstützt langlaufende Aufgaben und ist modalitätsagnostisch (Text, Audio, Video). Die Agenten bleiben „undurchsichtig” und arbeiten zusammen, ohne ihre interne Logik offenzulegen.
A2A gilt als Ergänzung zu MCP: Während MCP Agenten mit Werkzeugen und Datenquellen verbindet, verbindet A2A Agenten untereinander. Im Juni 2025 übergab Google das Protokoll an die Linux Foundation zur herstellerneutralen Steuerung, unterstützt von über hundert Unternehmen, womit es zu einem führenden Kandidaten für einen Standard für Multiagentensysteme wurde.