AWS: Smartsheet spart 3 Milliarden Token durch den Bau eines Remote-MCP-Servers mit Bedrock und einem Neptune-Knowledge-Graph
Smartsheet hat auf AWS Fargate einen Remote-MCP-Server mit Bedrock, Kinesis, Flink und einem Neptune-Knowledge-Graph gebaut, der KI-Agenten strukturierten Zugriff auf Daten gibt. Ein eigenes Serialisierungsformat senkt den Tokenverbrauch um 35-47 %, die Nutzerzahl wuchs in den ersten 4 Wochen um 87 % pro Woche.
Dieser Artikel wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz aus Primärquellen erstellt.
Was ist MCP, und warum baut Smartsheet es auf AWS?
MCP (Model Context Protocol) ist ein Standard, der KI-Agenten strukturierten Zugriff auf externe Tools und Daten gibt — statt dass jeder KI-Assistent seinen eigenen, inkompatiblen Konnektor für jede Anwendung hat. Smartsheet hat genau auf Basis dieses Standards einen Remote-MCP-Server gebaut, um KI-Agenten sicheren, Governance-kontrollierten Zugriff auf Daten aus Arbeitsblättern, Projekten und Portfolios zu ermöglichen. Die Architektur läuft vollständig auf AWS: Amazon Bedrock trägt die KI-Schicht, während AWS WAF und Shield den Server am Netzwerkrand vor Missbrauch schützen.
Wie sieht die technische Architektur im Hintergrund aus?
Der Server läuft auf AWS Fargate, einer serverlosen Container-Plattform, die die manuelle Serververwaltung überflüssig macht. Amazon Kinesis verarbeitet in Kombination mit Apache Flink Datenströme in Echtzeit, während Amazon S3 als skalierbarer Speicher dient. Der interessanteste Teil ist die Graphdatenbank Amazon Neptune, die den Knowledge Graph antreibt — eine Struktur, die Entitäten (Zeilen, Blätter, Nutzer, Beziehungen) verknüpft, sodass ein KI-Agent Verbindungen zwischen Daten verfolgen kann, statt nur isolierte Tabellen zu lesen.
Wie viele Token spart das eigene Serialisierungsformat?
Smartsheet hat für die Antworten des MCP-Servers ein eigenes Serialisierungsformat entwickelt, das die Anzahl der Token bei datenintensiven Antworten um 35 bis 47 % senkt, verglichen mit dem Standard-JSON-Serialisierungsformat, das üblicherweise für den Austausch strukturierter Daten mit LLMs verwendet wird. Dieser Unterschied übersetzt sich direkt in niedrigere Kosten und schnellere Verarbeitung für jede KI-Abfrage, die große Mengen an Zeilen oder Spalten abruft.
Wie groß ist die tatsächliche Wirkung seit dem Start?
Seit dem Start des Servers verzeichnet Smartsheet mehr als 3 Milliarden eingesparte Token — eine direkte Folge des optimierten Formats, angewendet auf eine große Zahl von Abfragen. Die Akzeptanz ist ebenso beeindruckend: Die Nutzerzahl wuchs in den ersten vier Wochen nach der Veröffentlichung um 87 % pro Woche, was auf eine schnelle organische Adoption innerhalb der Smartsheet-Nutzerbasis hindeutet, ganz ohne aggressives Marketing.
Häufig gestellte Fragen
- Was ist MCP, und warum nutzt Smartsheet es?
- MCP (Model Context Protocol) ist ein Standard, der KI-Agenten strukturierten Zugriff auf externe Tools und Daten gibt; Smartsheet nutzt ihn, damit KI-Assistenten Daten aus Smartsheet-Arbeitsblättern unter Governance-Kontrollen sicher lesen und ändern können.
- Wie viele Token spart das eigene Format von Smartsheet?
- Das eigene Serialisierungsformat senkt die Anzahl der Token bei datenintensiven Antworten um 35 bis 47 % im Vergleich zum Standard-JSON-Serialisierungsformat.
- Welche AWS-Dienste nutzt Smartsheet im Hintergrund?
- Die Architektur nutzt AWS Fargate für den Betrieb des Servers, Amazon Kinesis und Apache Flink für die Streamverarbeitung, Amazon S3 zur Speicherung, Amazon Bedrock für die KI-Schicht, Amazon Neptune für den Knowledge Graph sowie WAF und Shield zum Schutz.
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